Jan 12
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SuS Kaiserau II: Das neue Trainertrio im Interview
Beim SuS Kaiserau II gibt es seit Beginn der Wintervorbereitung ein neues Trainerteam. Nach dem Ende des Engagements von Andreas Haselhoff, übernahmen Oliver Bartosch, Jens Sperling und Thomas Fitzner die abstiegsbedrohte Bezirksliga-Reserve. Im fku-Interview sprechen die drei über ihre neue Aufgabe und wie sie den Klassenerhalt meistern wollen.
Oliver, du bist direkt von RW Unna auf den Trainerstuhl des SuS Kaiserau II gewechselt. Seit wann war Kaiserau für dich ein Thema?
Oliver Bartosch: Ich bin ja auch in der Jugendabteilung des SuS aktiv, da bekomme ich immer mit, was im Verein abgeht. Als dann konkret wurde, dass Dirk Eitzert bei RWU
einsteigen könne, da gab es die erste unverbindliche Anfrage. Damals konnte ich aber einfach nicht glauben, dass der RWU-Vorstand das wirklich umsetzen will. Ich hatte stets das Gefühl, dass dort etwas in Ruhe aufgebaut werden solle. Aber so kann man sich eben täuschen. RWU wird wohl immer RWU bleiben. Am Freitag vor den Unnaer Stadtmeisterschaften haben wir Drei dem Vorstand des SuS dann unsere Zusage gegeben. Am Samstag Mittag habe ich dann meiner Mannschaft und auch dem Vorstand von RWU meinen Entschluss mitgeteilt. Klar ist es für jeden Verein eine Chance, wenn ein Dirk Eitzert einsteigen möchte. Das kann ich absolut nachvollziehen. Aber dann hätte man die jetzige Mannschaft auch informieren können – frühzeitig, statt es über die Zeitungen zu publizieren. Aber das Thema ist jetzt durch für mich. Ich wünsche meinen „Jungs“ bei RWU alles Gute. Da sind ein paar wirklich gute Fußballer und auch tolle „Typen“ dabei. Bei zwei oder drei von ihnen kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie bald mal Kreisliga A spielen werden.
Der SuS II steckt mitten im Abstiegskampf. Wie wollt ihr als Trainerteam die Sache anpacken?
Jens Sperling: Zunächst haben wir mit einigen Spielern gesprochen, die im Sommer aber auch im Laufe der Hinrunde in der Zweiten aufgehört haben. Jetzt haben wir 21 Spieler im Kader, so entsteht auch ein Konkurrenzkampf, der zwangsläufig auch die Leistung steigert. Wir bieten ein abwechslungsreiches Training an. Wir werden taktische Dinge trainieren und uns durch intensive Trainingsarbeit auf dem Platz die notwendige Kondition für den Kampf um den Klassenerhalt holen. Vor allem im Offensivbereich müssen wir zulegen. Die bisherige Torquote ist alles andere als gut.
Was muss anders werden, um erfolgreich zu sein?
Thomas Fitzner: Wir müssen den Spaß wieder zurück bekommen in die Mannschaft. Vor der Winterpause war die Trainingsbeteiligung wohl eher mau, das muss natürlich anders werden, um in dieser Klasse zu bestehen. Die Zweite des SuS war fußballerisch sicherlich nie die beste Mannschaft der Kreisliga A, aber durch den Zusammenhalt und dem Spaß am Fußball, haben wir auch immer mal wieder den einen oder anderen Favoriten geschlagen. Da müssen wir wieder hin, dass wir durch Einsatz und Laufbereitschaft mit jedem Team der Kreisliga A mithalten können.
Wie soll die Kooperation mit der ersten Mannschaft bzw. den Junioren laufen? Ein reger Austausch kann doch nur produktiv sein…
Oliver Bartosch: Bernd Schawohl, der Trainer unserer „Ersten“ ist schon auf mich zu gekommen und hat mir seine Unterstützung zugesichert. Dem ganzen Klub ist klar, dass die Zweite in der Kreisliga A bleiben muss. Daher müssen und werden wir das Potenzial des ganzen Vereins nutzen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir drei sind zuversichtlich, dass uns das gelingt. Inwieweit wir auf Spieler der „Ersten“ zurückgreifen können oder auch auf Spieler der A-Junioren, das müssen wir erst einmal abwarten. Aber wir wären doch total
bekloppt, wenn wir es nicht machen würden, wenn es die Möglichkeit gibt. Zumal uns der Spielplan auch in die Karten spielt, da die Bezirksliga erst am 18. März startet.
Wir danken euch für das Gespräch und wünschen euch einen guten Start und eine erfolgreiche Rückrunde!









