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  • Przybilla: “Nicht die feine englische Art”

    Landesliga. Andreas Przybilla, Coach des VfK Weddinghofen, hat seinen Kader in der Winterpause umgekrempelt. Eckelt, Basyigit, Lorenz und Schenk sind da, dafür Isiktekin, Placzek, Gider und Tost weg. Im fku-Interview macht “Pryze” reinen Tisch und ärgert sich über die Art und Weise des einen oder anderen Abgangs.

    Andreas, deine Truppe steht nach der Hinserie auf dem letzten Tabellenplatz. Du hast deinen Kader deshalb personell umgebaut, einige neue Leute geholt und und andere Akteure gehen lassen. Ist die Mannschaft nun stark genug, um den Klassenerhalt zu packen?

    Das hoffe ich natürlich. Die Abgänge, die wir nun zu verzeichnen haben, tun uns nicht übermäßig weh. Allein Sebastian Placzek hätte ich natürlich gerne behalten. Auf der anderen Seite haben wir vier Neuzugänge, die uns absolut weiterbringen und von denen ich mir viel verspreche. Ich freue mich auch, dass es nun doch noch mit Raphael Lorenz geklappt hat. Er ist genau der Mann, der uns vorne drin gefehlt hat. Mit Schenk und Eckelt bekommen wir defensiv Aggressivität und Stabilität in unser Spiel und Basyigit soll zusammen mit Brügmann für die kreativen Momente sorgen. Ich freue mich, dass wir solche Leute bekommen haben. Das war nicht selbstverständlich.

    Über die Art und Weise des einen oder anderen Abgangs hast du dich zuletzt sehr geärgert. Wieso? Was ist vorgefallen?

    Dennis Tost trat an uns heran und bat darum, dass wir ihn aus persönlichen Gründen freigeben, da er sich örtlich verändern wolle. Nun verhandelt er mit einigen Vereinen aus der Region. Das ist die eine Sache. Die andere ist die, dass er dann dort berichtet er wäre mit mir nicht klar gekommen. Woanders sagt er dann wieder er wäre mit Karlheinz Hüchtmann nicht zurecht gekommen. Immer eine andere Geschichte, das ist nicht die feine englische Art. Bei Yasin Gider wundern wir uns alle. Vor einem Jahr saß er bei mir und hat von Angeboten aus der ersten türkischen Liga gesprochen. Jetzt wechselt er zu TuRa in die Bezirksliga. Komisch.

    Mitte März nehmt ihr wieder den Spielbetrieb auf. Eine lange Pause. Wann nehmt ihr wieder das Training auf und wie überbrückt ihr den langen fußballfreien Zeitraum?

    Am 1. Februar geht es wieder los. Wir haben eine harte Vorbereitung vor uns, denn wir haben ein Ziel vor Augen, dass wir unbedingt erreichen müssen. Die Jungs halten sich natürlich selbst fit, so viel Eigenverantwortung darf ich in dieser Liga wohl von jedem Spieler erwarten. Außerdem will keiner absteigen, das sollte Antrieb genug sein, um voll durchzustarten. So ein Abstieg hängt dir immer an. Das muss jedem bewusst sein. Ich freue mich, dass es bald wieder los geht. Zwischendurch nehmen wir natürlich auch an der Bergkamener Stadtmeisterschaft in der Hale teil.

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    13 Kommentare zu "Przybilla: “Nicht die feine englische Art”"

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