• Dennis Tost im Interview: “Es muss menschlich passen”

    Dennis Tost hat Landesligist VfK Weddinghofen in der Winterpause auf eigenen Wunsch verlassen. Seither ist der sympathische Mittelfeldspieler heiß umworben. Im fku-Interview erklärt Tost, was ihm bei einem potenziell neuen Verein wichtig ist, welche Ziele er hat und wie es um die eigene Trainerkarriere steht.

    Dennis, du hast im Laufe der Hinrunde deinen Abschied aus Weddinghofen intern bekannt gegeben, um Weihnachten wurde es öffentlich. Seither wirst du mit vielen Vereinen in Verbindung gebracht. Worauf legst du bei einem potenziell neuen Verein wert?

    Bei einem potenziell neuen Verein muss für mich das Gefühl entstehen, dass ich mich dort wohl fühlen kann! Sportlicher Ehrgeiz ist wichtig, jedoch muss es immer auch Spaß machen. Eine Mannschaft, in der es menschlich passt, ist mir sehr wichtig. Insgesamt muss mich das ganze Paket überzeugen und die Rolle, die ich einnehmen soll.

    Du hast höherklassige Erfahrung gesammelt, warst sogar Kapitän beim damaligen Verbandsligisten VfL Schwerte. Damals gab es auch Angebote aus noch höheren Ligen. Willst du nochmal richtig angreifen?

    Die Zeit in Schwerte war sehr wichtig für mich. Ich habe viel gelernt – sowohl sportlich als auch menschlich. Obwohl der Abschluss nicht so schön war, überwiegt das Positive.
    In nächster Zeit werde ich es schon allein zeitlich nicht schaffen, “nochmal anzugreifen”, da mein Studium und mein Job mich zeitlich stark in Anspruch nehmen und absoluten Vorrang haben.
    Reizen würde es mich schon, vor allem, wenn ich an die Zeit denke, in der ich Kontakt mit einigen höher spielenden Vereinen hatte und dort auch reinschnuppern durfte. Damals hat es aus diversen Gründen leider nicht geklappt. Was nach meinem Studium auch fußballerisch passiert wird sich zeigen.

    Gibt es schon eine Tendenz?
    Zunächst höre ich mir von allen Vereinen, die mit mir in Kontrakt treten, die Konzepte an. Momentan gibt es keine Tendenz, da noch Gespräch offen sind.

    Wie geht denn deine Trainerkarriere voran? Kannst du dir vorstellen, wieder eine Mannschaft im Juniorenbereich zu übernehmen?

    Im Moment stagniert die “Trainerkarriere”, da es zeitlich einfach nicht zu leisten ist. Lust auf einen Trainerjob bei einer Jugendmannschaft habe ich definitiv. Die B-Lizenz werde ich wahrscheinlich im nächsten Jahr in Angriff nehmen. Die Zeit mit den “Kurzen” in Kaiserau hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil sie einfach lernfähig sind und alles aufsaugen, was man ihnen beibringt.

    Dennis, wir danken dir für das Gespräch und sind gespannt, wohin dein Weg führt!

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