• Nachgefragt bei Markus Laußmann: “Fühle mich beim KSV rundum wohl”

    Trainer Königsborner SV

    Nachgefragt bei Markus Laußmann (Königsborner SV): Der KSV hat sich nach wackeligem Saisonstart in den vergangenen Wochen wieder etwas gefangen und hat zuletzt sogar die Abstiegsränge wieder verlassen. fussballkreisunna.de fragte bei KSV-Coach Markus Laußmann nach, wo der Weg der Königsborner in dieser Saison noch hinführt.

    Markus, nach holprigem Beginn hat deine Truppe in den letzten Wochen den Schalter umgelegt und aus den letzten vier Partien sieben Punkte geholt. Bis zum Winter geht es noch gegen Schüren, Scharnhorst und Kamen. Wie bewertest du die letzten Spiele und was erwartest du von den kommenden drei Partien?

    Wir sind nun seit vier Partien ungeschlagen und haben zuletzt Heeren mit einem 2:2 immerhin auf Distanz gehalten. Das Spiel ging hin und her und war für die Zuschauer sicher unterhaltsam, für uns Trainer allerdings nicht so schön. Wichtig für mich war, dass ich gesehen habe, dass die Truppe sich zuletzt endlich wieder Torchancen erarbeitet hat und damit meine ich wikrlich Möglichkeiten herausgespielt hat. Das fehlte vorher und stimmt micht positiv. Außerdem sind Schüren und Scharnhorst aller Vorausicht nach unsere letzten Spiele auf Asche in dieser Saison. Auf Asche tut sich die Truppe unheimlich schwer, von daher könnte das ein wichtiger Faktor sein. Gegen Schüren und Scharnhorst wird es schwer, aber es ist nicht unmöglich dort zu punkten. Kamen haben wir schon einmal geschlagen, warum soll uns das nicht nochmal gelingen? Dennoch sind wir natürlich gegen den VfL totaler Außenseiter.

    Zuletzt hat euch auch eine kleine Verletztenmisere heimgesucht. Wie sieht es vor den letzten Spielen in diesem Kalenderjahr personell aus?

    Es bessert sich etwas. Burkhard Schulze-Frieling hat seine Schleimbeutelentzündung so gut wie auskuriert und soll wieder trainieren. Duda und Schütte, die zuletzt angeschlagen waren haben am Wochenende in der Dritten Spielpraxis gesammelt. Das war auch wichtig. Ich hoffe nun, dass mit Serif Yesil und Viktor Hermann zwei Mann, die zuletzt muskuläre Geschichten hatten, wieder das Training aufnehmen können. Für die Langzeitverletzten wie Sören Otto kommen die drei Spiele aber immer noch zu früh.

    Wenn du nach knapp fünf Monaten beim KSV eine erste kleine Zwischenbilanz ziehst, wie fällt die aus?

    Hier kann ich wirklich ruhig arbeiten. Obwohl wir in der Tabelle nicht so toll da stehen, stärken mit die Leute hier den Rücken. Die Truppe ist genau wie ich felsenfest davon überzeugt, dass wir uns aus der Abstiegszone entfernen werden und die Verantwortlichen geben mir stets die volle Rückendeckung. Auch in der Zeit, als wir auf einem Abstiegsplatz standen, haben wir beim Training immer viel Spaß gehabt und gelacht. Das war sehr wichtig. Ich fühle mich beim KSV rundum wohl!

    Vielen Dank für das Gepräch, Markus! Dir und dem KSV viel Erfolg für die kommenden Aufgaben!

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