• SSV mit Personalsorgen

    SSV Mühlhausen-Uelzen – SV Westfalia Rhynern II (Samstag, 18 Uhr). Samstag Abend steigt um 18 Uhr im Mühlbach-Stadion das Spitzenspiel des sechsten Spieltages. Der Tabellenvierte SSV Mühlhausen-Uelzen empfängt den Dritten Westfalia Rhynern II und obwohl SSV-Coach Dirk Eitzert beinahe eine komplette Elf fehlt, wollen die Hausherren unbedingt die drei Punkte am Mühlbach behalten.

    Die Verletzten- und Ausfalliste ist lang: Marco Köhler (Innenbanddehnung) verletzte sich beim 1:2 in Davensberg am Knie und fällt rund drei Wochen aus. Auch Philipp Hoffmann (Kursfahrt), Piere Krause (Rotsperre), Dustin Kumor (Urlaub), Philipp Timmermann (Kahnbeinbruch) und Sascha Wenz (Knochenhautreizung) fallen aus. Bei Wenz soll eine Kernspinuntersuchung nächste Woche endlich Aufschluss über die genaue Verletzung geben. Erdem Erdogmus, der bislang ohnehin stets verletzt fehlte, fällt aufgrund seines beginnenden Studiums komplett aus dem Kader für diese Saison. Keven Krause kehrt heute aus Spanien zurück und soll ebenso spielen wie Ömer Sönmez, der unter der Woche beruflich bedingt nicht trainieren konnte. Aus der Kreisliga-A-Mannschaft rücken Simon Haardt und Marcel Böhme ins Aufgebot, aus der A-Jugend stoßen Dominik Keller und Julian Blume zum Team. „Zwei von diesen Vieren werden spielen“, verrät SSV-Coach Dirk Eitzert, der aus der Not jedoch eine Tugend machen will. „Wir spielen trotzdem nach vorne auch wenn ein paar Mann fehlen. Ich erwarte von den Jungs, dass sie sich anbieten wollen. Das ist keine Notelf, sondern die Leute sollen ihre Chancen nutzen“, sagt der Ex-Profi.

    Mit Westfalia Rhynern II kommt eine typische Reserve-Mannschaft ins Mühlbach-Stadion, die mit vielen jungen und technisch starken Spielern bestückt ist. „Im Zweikampfverhalten und in Sachen Cleverness müssen wir gegen sie punkten“, weiß der ehemalige Bundesligaspieler Dirk Eitzert, der wohl auch selbst wieder das SSV-Trikot überstreifen muss. „Von Beginn an werden ich aber wohl nicht spielen“, so „Eitzi“, der auf drei Punkte hofft. „Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir gewinnen, sonst hängen wir wohl zunächst im Mittelfeld fest.“

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