Sep 10
14
HSV bleibt eine Macht – VfL nimmt Verfolgung auf
Die SV Holzwickede marschiert weiter unbeirrt in Richtung Aufstieg. Fünf Spiele, fünf Siege und somit 15 Punkte bei 14:2 Toren demonstrieren die Stärke der HSV in dieser Spielzeit. Doch mehr oder weniger überraschend hält der SV Brackel mit zwölf Punkten und einem absolviertem Spiel weniger gut Schritt mit der HSV. Auch der VfL Kamen scheint nun in Fahrt zu kommen und die Verfolgung aufzunehmen.
Die SV Holzwickede ist dieser Tage das Maß aller Dinge in der Bezirksliga 8. Auch bei der ambitionierten SG Phönix Eving siegte die Elf von Coach Karl-Friedrich Lösbrock souverän mit 3:1 und hätte sogar noch höher gewinnen können. „Das war nach Nordkirchen die erste Nagelprobe für uns und die Truppe hat das hervorragend gemeistert“, sagte HSV-Pressesprecher Heinz Hemmerich. Einzig die Chancenverwertung ließ noch etwas zu wünschen übrig, denn der Tabellenführer vergab gleich in den ersten zehn Minuten drei sehr gute Möglichkeiten. „Ansonsten können wir derzeit nur zufrieden sein, dürfen uns aber nicht darauf ausruhen“, sagt Coach Lösbrock. Jens Kandler feierte in Eving sein Comeback nach Verletzungspause und bot dabei wie alle HSVer eine gute Leistung.
Der VfL Kamen kommt nach holprigem Start nun langsam in Fahrt und hat die Verfolgung des Spitzenreiters aufgenommen. „Wir müssen Disziplin und Ordnung halten. Noch ist nicht alles gut, wir müssen uns verbessern. Allerdings werden wir jetzt von Spiel zu Spiel stärker. Ich sehe eine sehr gute Entwicklung“, sagt Coach Torsten Lenz. Auch personell sieht es beim VfL dieser Tage gut aus. Alle Mann sind an Bord und auch die beiden Langzeitverletzten Recep Okumak und Kamuran Erdogmus (beide Kreuzbandriss) haben wieder das Training aufgenommen.
„Wir haben ein sehr schwieriges Auftaktprogramm gehabt und stehen jetzt mit vier Punkten unten drin. Jetzt kommt Holzwickede, es wird eine harte Saison für uns“, sagt Marco Slupek, Coach des BSV Heeren. Zumal er nach dem 0:4 gegen den VfL Kamen nun kaum noch personelle Alternativen besitzt. Sedat Cakir erklärte gegenüber Mitspielern, dass er, nachdem Slupek ihn gegen Kamen auf der Bank ließ, keine Lust mehr habe für Heeren zu spielen. „Er hat nicht regelmäßig trainiert, seine Leistung stimmte nicht und er war die komplette letzte Woche verletzt. Also muss ein anderer Spieler spielen“, erklärt Slupek. „Wir können in dieser Liga nur als Team bestehen, das muss jedem hier klar sein. Und wer da nicht mitzieht, hilft uns nicht weiter“, so der Linienchef. Wossidlo (Nacken) und Grossmann (Grippe) treten im Training kürzer, Icke wird Sonntag gegen die HSV rotgesperrt ausfallen.
Der Königsborner SV nutzte sein spielfreies Wochenende zur Regeneration und legte am Freitag noch einen kleinen Mannschaftsabend ein. Burkhard Schulze-Frieling (Leistenprobleme) sollte ebenso wieder ins Training einsteigen wie auch Viktor Hermann und Andrey Bichner, die zuletzt mit muskulären Problemen kämpften.
Beim Lüner SV ärgert sich Coach Christian Hampel über die beiden Niederlagen gegen Holzwickede (1:2) und letzten Sonntag gegen Brackel (2:3). Mit sechs Punkten steht der LSV aktuell auf Platz acht. „Acht Zähler hätten es sein müssen, volle zwölf sein können“, ärgert sich LSV-Trainer Christian Hampel. Denn bei den zwei Niederlagen gegen die HSV und Brackel war aus seiner Sicht mehr möglich. Hampel: „Wir haben ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Jetzt ist in dieser Liga mit ihren überraschenden Ergebnissen noch kein Auf- oder Abstiegsplatz vergeben.“









