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  • Devoli macht’s per Fallrückzieher

    Phönix Eving – SV Holzwickede 1:3 (1:1). Die HSV bleibt auch nach dem fünften Spieltag ungeschlagen und ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Mit 3:1 siegten die HSVer gestern bei Phönix Eving, das sich somit aus dem Kreis der Favoriten zumindest vorerst verabschiedet haben dürfte. Semir Devoli gelang dabei ein Traumtor.

    Holzwickede begann druckvoll und hatte gleich zu Spielbeginn drei hervorragende Möglichkeiten: Zunächst scheiterte Tran (6.), dann Devoli (8.) und auch Gunnarssons Kopfball fand nicht den Weg ins Tor und wurde auf der Linie geklärt (9.). Eving zeigte sich beeindruckt von so viel HSV-Offensive und fand zunächst nicht ins Spiel. Die erste Möglichkeit hatte Phönix somit auch erst nach 30 Minuten, als Halilovic gegen Adler parierte (30.). Umso überraschender die Führung der Dortmunder in der 31. Spielminute: Tobio-Lemos spielt einen Rückpass auf Aktas viel zu kurz, Paluch geht dazwischen, schnappt sich das Leder und netzt ein. Die HSV steckte den Rückstand jedoch gut weg und spielte weiter nach vorne. Nach 40 Minuten schon der Ausgleich: Tran legt ab für Huneke und der „nagelt“ das Leder aus 16 Metern zum 1:1 in den „Knick“ (40.). Noch vor der Pause hätten die Gäste in Führung gehen können, aber Gunnarsson hatte erneut Pech mit seinem Kopfball (44.).

    Nach Wiederanpfiff ließ Semit Devoli es mächtig krachen: Per Fallrückzieher Marke „Tor des Monats“ netzte er zum 2:1 für die HSV ein (48.). „Ein Wahnsinns-Tor“, feierte HSV-Pressesprecher Heinz Hemmerich. Die HSV verpasste es anschließend den Sack zu zumachen und Eving kam durch Paluch, der drüber schoss, noch zu einer guten Möglichkeit (61.). Dann kam Hesse, der nach Zuspiel von Tran alles klar machte für den Tabellenführer. „Ein absolut verdienter Sieg für uns, so darf es weitergehen“, sagte Hemmerich. Phönix-Coach Thomas Joachim gab zu Protokoll: „Nach der Pause hat sich die individuelle Klasse Holzwickedes durchgesetzt.“

    Phönix: Boldt, Umucu (80. Bleschke), Simböck, Banaszynski, Younness Ghalem, Paluch, Mackowiak, Jeganathan, Janowczyk, (46. Hibbeln) Adler, Büyükdere (60. Morber

    HSV: Halilovic, Gerleve, Tobio-Lemos, Kandlerr, Devoli (85. Kayabasi), Aktas, Huneke, Gunnarsson, Hesse, Kaiser, Tran (74. Wulf).

    Tore: 1:0 Paluch (31.), 1:1 Huneke (40.), 1:2 Devoli (48.), 1:3 Hesse (75.).

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